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  • 22. Dezember 2017

Stäbchenhüllentexte Challenge 2018

Stäbchenhüllentexte Challenge 2018

Stäbchenhüllentexte Challenge 2018 1024 391 SUSHIYA sansaro

Wir rufen eine Challenge für die japanischen Texte in unseren Stäbchenhüllen auf – macht mit und gewinnt Essensgutscheine für eines der besten Sushi-Restaurants in Süddeutschland!

Japanische Kultur statt Gastro-Kommerz

Im Restaurant sansaro geht es uns nicht nur um hochwertiges Sushi, gesundes Essen und eine schöne Zeit für unsere Gäste, sondern wir legen auch Wert auf Raum für die japanische Kultur. Was die meisten Kunden gar nicht bemerken: in unseren Stäbchenhüllen verstecken sich verschiedene Texte über SUSHIYA, über japanische Kultur oder japanisches Essen.

Die Texte verstecken sich dort übrigens aus einem ganz banalen Grund: wir haben früher manchmal beobachten müssen, wie Gäste beim Essen oder Reden die Stäbchenhüllen gedankenverloren malträtieren und zerflettern. Das hat den Japanern in uns richtig weh getan… So kamen die Texte in die Stäbchenhüllen um die zu überraschen, die mit dem Papier am Tisch spielen. 

Inzwischen finden wir das wunderbar, dass wir an dieser Stelle etwas japanische Kultur “einschmuggeln” können – das ist irgendwie typisch sansaro 😉

Nun steht es an, dass wir wieder Stäbchenhüllen drucken müssen – und wir sind auf der Suche nach weiteren Texten, die wir dort unterbringen können! Deshalb rufen wir eine kleine Challenge aus und fragen Euch um Anregungen für diese Texte! Jeden Text, den wir für die Hüllen verwenden, werden wir mit zwei (!) Gutscheinen à 30 Euro honorieren – für einen genussreichend Abend in einem der besten Sushi-Restaurants der Stadt. Dafür kann man bei uns schon ganz gut was bekommen. 😉

Texte, die uns bisher gefallen

Hier ein paar Beispiele für die japanischen Texte, wie wir im sansaro lieben

Wahrscheinlich dürfte in allen Ländern die Färbung der Speisen so gehalten sein, dass sie mit der Farbe des Essgeschirrs und auch der Zimmerwände harmoniert. Gewiss ist auf jeden Fall, dass der Appetit um die Hälfte abnehmen würde, wenn man japanische Speisen an einem hellen Ort auf weißem Geschirr essen würde.
„Lob des Schattens – Entwurf einer japanischen Ästhetik“ von Junichiro Tanizaki (1886  -1965)

Im Klang der Gion Shoja Glocken tönt die Vergänglichkeit aller Dinge.
Die Farbe der Sala-Blüte offenbart, dass die Erfolgreichen fallen müssen.
Die Übermütigen sind nicht von Dauer, sie gleichen dem Traum in einer Frühlingsnacht.
Die Mächtigen fallen zuletzt, sie sind wie Staub vor dem Wind.
Eröffnungspassage des „Heike Monogatari“, einer epischen Geschichtserzählung aus dem 12. Jahrhundert

Käme man einzig durch Denken an den Geliebten zu Tode
wär ich schon tausendfach wieder und wieder gestorben.
Waka von „Kasa no Iratsume“ aus der ältesten japanischen Gedichtkompilation,
dem „Man‘yoshu“ aus dem 8. Jahrhundert

Unaufhörlich fliesst der Fluss und doch ist das Wasser nie dasselbe.
Wo sich die Strömungen treffen, zeigen sich Schaumblasen auf der Wasseroberfläche – zerplatzen, um zu verschwinden, während andere aufsteigen, um sie zu ersetzen. Keine ist von Bestand. Genauso verhält es sich in dieser Welt mit den Menschen und ihren Behausungen: alles wandelt sich ständig.
„Hôjôki“ von Kamo no Chomei aus dem Jahr 1212 ist einer der bedeutendsten Texte der Kamakura Periode.

Mitmachen ist ganz einfach

Mitmachen ist ganz einfach: entweder Ihr schreibt uns bei dem entsprechenden Beitrag auf Facebook Euren Vorschlag unten in die Kommentare – oder Ihr schickt uns Euren Vorschlag über das Kontaktformular auf unserer Homepage! Die Texte können sich entweder beschreibend um die japanische Kultur drehen (Achtung, Platz begrenzt!) oder aber – idealerweise – es kann sich um schöne, typische japanische Gedichte handeln, um klassische Texte aus der japanischen Geschichte, um Zen-Koans etc – dieser Bereich ist unser Kern bei SUSHIYA: die Begeisterung für die japanische Kultur.

Einsendeschluss ist der 2. Februar 2018 18h.

Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges etc. Wir freuen uns sehr auf Eure Vorschläge!

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