Azuki-Cheesecake

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Unser Azuki-Chocolate-Cheesecake, der sich seit ein paar Wochen immer wieder als Dessert auf der Tageskarte in unserem Liefer- und Abholservice findet, wird ausgesprochen gut von unseren Kunden angenommen. Haben Sie ihn schon probiert?

Süssigkeiten aus Bohnen

Bohnen werden in allen möglichen Formen rund um die Welt gegessen — aber soweit wir wissen, werden süssliche Gerichte aus Bohnen eigentlich nur in Asien gegessen. In der letzten Zeit findet man immer mehr Azuki-Bohnen in Lebensmittelgeschäften in München. Was erst nur Asien-Kennern bekannt war, gewinnt inzwischen immer mehr Fans: die angenehm milde Süße der Azuki-Bohnen 

Natürlich ist das auch eine Frage der Gewohnheit: wer bisher immer süßes deutsches, französisches oder österreichisches Gebäck und Mehlspeisen gegessen hat, für den ist das, was in Japan als Süssigkeit überall verkauft wird, vielleicht erstmal eine Überraschung. „Wenn man als Kind früher Dampfnudeln auf der Auer Dult gegessen hat, die mit Marmeladen gefüllt ist, und man probiert ein japanisches Daifuku, das aussieht wie eine kleine Dampfnudel, dann aber gefüllt ist mit roter Bohnenpaste, dann kann einem schon mal das Gesicht einfrieren!“, hat unser Chef über seine ersten Japanbesuche in den 90er Jahren berichtet. Japanische Süssigkeiten sind zunächst vollkommen anders, als die Konstruktionen aus Zucker & Fett, die wir im Westen gewohnt sind (oder waren).

Für Japaner aber ist die Azuki-Bohne eine Hauptzutat von Süssigkeiten und ohne sie wären die japanischen Leckereien nicht dasselbe. Es gibt in Japan sogar ein Azuki-Museum.

Warum die Japaner Azuki-Bohnen lieben

Die Anzahl der Süßigkeiten, die in Japan aus Azuki hergestellt werden, ist unendlich, aber einige der berühmtesten sind:

„Daifuku“ (大福), die durch Einwickeln von „Anko“ (あんこ, rote Bohnenpaste) in einen „Mochi“ (餅, Reiskuchen) hergestellt werden

„Manju“(饅頭) hergestellt, indem Anko in einen leichten Mehlteig eingewickelt und gedämpft wird

„Yōkan“ (羊羹), hergestellt, indem es mit Agar-Agar gehärtet wird,

„Azuki-Monaka“ (小豆最中), indem Anko mit einer sehr dünnen, keksähnlichen Masse aus Reismehl umhüllt wird.

Es gibt auch „Anpan“, die mit Brot und Azuki-Eiscreme gefüllt sind.

Azuki als Grundlage vieler Süssigkeiten in Japan

Die Anzahl der Süßigkeiten, die in Japan aus Azuki hergestellt werden, ist unendlich, aber einige der berühmtesten sind:

  • Daifuku“ (大福), die durch Einwickeln von „Anko“ (あんこ, rote Bohnenpaste) in einen „Mochi“ (餅, Reiskuchen) hergestellt werden
  • Manju„(饅頭) hergestellt, indem Anko in einen leichten Mehlteig eingewickelt und gedämpft wird
  • Yōkan“ (羊羹), hergestellt, indem es mit Agar-Agar gehärtet wird,
  • „Azuki-Monaka“ (小豆最中), indem Anko mit einer sehr dünnen, keksähnlichen Masse aus Reismehl umhüllt wird.
  • Es gibt auch „Anpan“, die mit Brot und Azuki-Eiscreme gefüllt sind.

Gesunde Alternative zum Zucker für Desserts

Wie kamen die Menschen eigentlich auf die Idee, Azuki-Bohnen für Süsspeisen zu verwenden?

Natürlich – typisch japanisch – wird in Japan auch zur Azuki-Bohne gerne geforscht. Und es gibt es gibt in Japan Vereinigungen zur Förderung des Bewusstseins für roten Reis (赤飯文化啓発協会) oder gar für die Anko-Kultur (日本あんこ協会).

Dr. Jun Kato, ein führender Azuki-Forscher, stellt die Hypothese auf, dass Azuki-Bohnen einen süßlich riechenden Inhaltsstoff namens Maltol enthalten würde. Der käme in anderen Hülsenfrüchten nicht vor und aufgrund der beim Kochen entstehenden Ausdünstungen könnten die Menschen auf die Idee gekommen sein könnten, dass Azuki-Bohnen und Süsses grundsätzlich gut zusammenpassen.

Azukibohnen sind außerdem – wie alle Bohnen – reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Zink und Eisen und enthalten dreimal so viel Polyphenole wie Rotwein, was gegen Müdigkeit und zur Vorbeugung von Krankheiten wirkten kann Und so findet man Azuki-Bohnen auch bei uns immer mehr in Reformhäusern oder in Bio-Läden.

Verwendung der Azuki-Bohne im Azuki-Cheesecake im sansaro

Im Sansaro wollten wir Ihnen den Geschmack der Azuki-Bohne näher bringen, die von Japanern schon seit langem geliebt wird und einen hohen Nährwert hat. Deshalb haben wir uns verschiedene Ideen ausgedacht, um Ihnen besondere japanische Süßigkeiten anzubieten.

Den Azuki-Bohnen wird kein Zucker zugefügt, sie werden über Nacht in Wasser eingeweicht und dann behutsam im Dampftopf gekocht, damit sich ihr Aroma entfalten kann. Unser Azuki-Käsekuchen wird dann langsam bei mittlerer Temperatur mit reichlich süßer belgischer weißer Schokolade und sanftem Mascarpone gebacken. Auf diese Weise sorgsam zubereitet, schmeckt die feinsüße Bohne auch dem, der Bohnen bisher nur salzig gewohnt war. 

Wir hoffen, Sie genießen das Zusammenspiel zwischen dem cremigen Körper und der körnigen Textur der Azuki. Die japanische Küche ist immer wieder für Überraschungen gut. Wir wünschen Ihnen viel Spaß an diesen neuen kulinarischen Erlebniss – und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

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