Hitsumabushi – Aal dreifach geniessen

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Japan, eine Fundgrube für interessante Gerichte

Das japanische Inselreich ist eine Schatztruhe reizvoller lokaler Küchen, wobei jede Region ihre eigenen speziellen Zutaten und Gewürze hat.

Bis vor ein paar Jahren bestand im Ausland, also in Europa und Amerika, die japanische Küche vor allem aus Sushi, Tempura und Teppanyaki. 

Seitdem immer mehr ausländische Touristen Japan bereisen, lernen sehr viele Menschen japanisches Essen in seinen vielfältigen Formen kennen und lieben.

Im japanischen Restaurant Sansaro stellt nun Chefkoch Matsui, der aus der Präfektur Aichi stammt, den Münchnern aus seiner eigenen lokale Küche ein besonderes Gericht vor: „Hitsumabushi“ (櫃まぶし oder ひつまぶし) .

Historischer Ursprung von „Hitsumabushi“

Hitsumabushi ist eine reichhaltige lokale Spezialität, die in Japan sehr bekannt ist. Das Gericht hat seinen Ursprung vor etwa 150 Jahren, als in einem Restaurant namens „Hōraiken“ (蓬莱軒), das vor dem Atsuta Jingu-Schrein liegt, „Hitsumabushi“ zum ersten Mal serviert wurde.

Der Atsuta Jingu-Schrein ist  ein alter vielbesuchter Wallfahrtsort. Er ist einem der drei heiligen japanischen Throninisignien, einem Schwert namens „Kusanagi-no-Tsurugi“ 草薙剣) gewidmet, die der japanische Kaiser seit der Antike geerbt hat.

Dieser Wallfahrtsort liegt  an der Tokaido-Verkehrsader, der Hauptstraße, die Tōkyō und Kyōto verbindet. Zu allen Zeiten kamen und gingen hier viele Menschen ein und aus, lernten die speziellen lokalen Gerichte kennen und verbreiteten sie.

Woraus besteht Hitsumabushi genau?

Hitsumabushi ist ein Gericht mit dem in Japan sehr beliebten Flussaal, der mit einer dezent süß-scharfen Soße bedeckt und auf einem Reisbett serviert wird. Aal war immer schon eine Spezialität in der Gegend und verschiedene Aalgericht sind typisch für die lokale Küche der Präfektur Aichi.

Auch die dazugehörige Sauce ist in dieser Gegend weit verbreitet. Die Tamari-Soyasauce wird nur aus Soyabohnen hergestellt und ist die Grundlage für eine dicke, süße Sauce, die besonders gut zu Aal passt.

Ein kleiner Trick, damit der ganze Teller leer wird

Das Houraiken servierten seinen Gästen den „Aal auf Reis“ in einem „Hitsu ( 櫃 oder ひつ, ein Holzgefäß für gekochten Reis).

Als sich einbürgerte, dass die Kunden nur den leckeren Aal aßen und den Reis verschmähten, griffen die Köche zu einer List: sie teilten den Aal in kleine Stücke und mischten ihn unter den Reis. So entstand der Name „Hitsu-mabushi“ , zusammen gemischt (まぶすmabusu – gemischt auf japanisch) und in einem Hitsu serviert.

Dreierlei Geschmacksvarianten in einem Gericht

Es gibt eine spezielle Art, „Hitsumabushi“ zu essen, um es voll zu genießen.

1. Teilen Sie das Ganze in einem leicht tiefen Teller in ungefähr vier Teile auf:

2. Im ersten Teil prüfen Sie, wie gut Aal, Ei und Reis zusammenpassen – also ein paar Happen Aal, Ei und Reis „pur“.

3. Geben Sie als nächstes die Gewürze (Frühlingszwiebeln, Seetang und Yuzu-Kocho) oben auf die Schüssel, um einen Geschmackskontrast zu erzeugen. Aber Achtung: nicht zu viel, denn das Yuzu-Kocho ist durchaus scharf.

4. Gießen Sie grünen Tee oder etwas japanische Suppenbrühe (wir liefern eine Hōjicha-Dashi-Suppe mit, eventuell nochmal leicht erwärmen) und genießen Sie die Kombination aus köstlicher Suppe, Aal und Reis.

5. Beenden Sie die Mahlzeit auf Ihre Lieblingsart.

Hitsumabushi, ein Gericht, das dreierlei Geschmacksrichtungen in einem bietet, ist in Japan seit 150 Jahren sehr beliebt.

Da es zur Zeit leider schwierig ist, nach Japan zu reisen, probieren Sie einfach in München die reiche Esskultur Japans mit „Aal Hitsu-Mabushi“, einem besonderen Gericht, das in Deutschland nur selten zu finden ist.

Um Hitsumabushi zu bestellen, gehen Sie gleich zu unserem Online-Shop für die Vorbestellung von Abholungen oder Lieferungen.

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