Der Bürgermeister von Sapporo

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Der Bürgermeister von Sapporo — was wie ein alter Sketch von Gerhard Polt aus „Fast wia im richtigen Leben“ aus den 80ern klingt, war für uns tatsächlich eine große Ehre.

 

Bürgermeister von Sapporo zu Besuch im Restaurant sansaro

Anlässlich der 50 Jahresfeier der Städtepartnerschaft zwischen München und Sapporo war der Bürgermeister von Sapporo in München von Oberbürgermeister Dieter Reiter zu einem umfassenden bayerischen Mittagstisch am Nockherberg eingeladen. 

Nach seinen Amtspflichten und der pfundigen bayerischen Küche wollte er es sich offenbar nicht nehmen lassen, auch ein japanisches Restaurant in München zu besuchen.

Sapporo seit 1972 Partnerstadt von München

So fiel die Wahl auf unser Restaurant sansaro und wir hatten die Ehre, den Bürgermeister Katsuhiro Akimoto samt seiner Gefolgschaft zu verkosten.

Unser Team hat flugs einen kleinen Streifzug durch die japanische Küche arrangiert und bereits beim zweiten Gang, dem Sashimi, liess der Bürgermeister gleich verlauten, dass es ihm so gut wie ihn Japan schmecke.

Dies sei etwas Besonderes, da sich ausserhalb Japans unendlich viele Restaurants fänden, die zwar scheinbar japanische Küche anbieten würden – aber eben nicht japanischen Geschmack.

Wir können ein Lied davon singen, dass Japaner im Ausland (berechtigterweise) immer ausgesprochen skeptisch sind, wenn sie irgendwo ein Restaurant sehen, das japanische Küche anzubieten scheint…

Sapporo ist Hauptstadt der Seafood-Region Hokkaidō

Sein Lob insbesondere direkt nach dem Sashimi ist aber um so mehr von gewichtiger Bedeutung für uns: 

Die Region Hokkaidō gilt als eine kulinarische Schatzkammer Japans gerade was Seafood angeht. Die kühlen Gewässer, die die nördliche, wenig bewohnte Insel umspülen, sind Garant für eine exzellente Fisch- und Meeresfrüchtequalität. Er weiss also, wovon er spricht…

Auch unser erster Chefkoch 2006 – 2010 Yūri Yagawa, ein profund ausgebildeter Sushi-Meister wie es nur ganz wenige in München gibt, hatte auf Hokkaidō in einem kleinen Sushi-Restaurant seine Ausbildung durchlaufen.

Schnappschuss mit dem Handy: kleines, aber sehr frisches Sashimi im Restaurant sansaro in München

Besuch des Bürgermeisters eine besondere Ehre für uns

Insofern sind wir besonders dankbar für den Besuch des Bürgermeisters, zumal natürlich unser japanbegeisterter Chef Alexander Reinelt seit seiner Kindheit die Nähe im Geiste zwischen München und Sapporo fühlt. 

Bier, Wintersport, die Olympiaden aus den 1970ern und sicher noch viel mehr verbindet München und Sapporo – und die Natur auf Hokkaidō ist atemberaubend.

Überhaupt ist ganz Japan ein mehr als spannendes Reiseland und wir hoffen sehr darauf, dass wir eines Tages alle wieder unkompliziert nach Japan reisen können, um die japanische Kultur live zu erleben und den Genuss, den nur japanisches Lebensgefühl mit Onsen, Omotenashi und Washoku erzeugen können, zu genießen

Bürgermeister Akimoto in der Mitte neben SUSHIYA-Gründer Alexander Reinelt

Begeisterung für unser Engagement um die japanische Küche

Schließlich hatten wir noch Gelegenheit, mit dem Bürgermeister über unseren Ansatz, die japanische Küche und Kultur authentisch zu transportieren, zu sprechen. Der Aufwand, der dahintersteckt, ist oft für beide Seiten nicht vorstellbar. Was für Japaner normal ist und sich aus Tradition oder Namen ergibt, das muss für Deutsche oft erst übersetzt und in eine greifbare Struktur gebracht werden. Gleichzeitig sind manche Erwartungen deutscher Gäste und Notwendigkeiten für ein Restaurant in Deutschland für die Japaner nicht immer automatisch verständlich. 

Die kulturelle Übersetzungsarbeit, die wir an der Stelle leisten, konnten wir anhand unserer Sake-Tasting-Cards erläutern, mit denen wir versuchen, dem Kunden einen schnellen Überblick über Sake zu geben, eine Orientierung zwischen Brauereinamen, Sortennamen, Kategoriebezeichnung, Geschmacksprofil und Herkunft. 

Unsere Sake-Spezialistin erläutert die Sake-Tasting-Cards im Restaurant sansaro

Zum Abschluss einen Yuzu-Geist

Und schließlich durfte bei einem solchen Besuch in München eins auch nicht fehlen: eine lokale Spezialität, die auch wieder die Brücke schlägt zwischen beiden Kulturen.

Diesmal in Form eines Yuzu-Geist, den wir zusammen mit der Münchner Brennerei Cosmic-Spirits gemacht haben. Ein typisch süddeutsches Destillationsverfahren aus Obst einen Geist zu gewinnen, mit Original Bio-Yuzu aus Japan, einer aromatischen Zitrusfrucht, dazu dann auch ein Himbeer- und ein Blutorangen-Geist von Cosmic Spirits.

„Ganz schön stark“ war der Kommentar — klar, in Japan trinkt man entgegen landläufiger Meinung selten ganz starke Schnäpse oder Geiste. Sake ist ja ein deutlich milderes, aromatischeres Produkt und auch der japanische Schnaps Shochu ist eigentlich nicht so stark wie ein bayerischer oder österreichischer Schnaps.

Wir hoffen, dass der Bürgermeister insofern gut gelaunt und gestärkt war für seinen Besuch im Rathaus am folgenden Tag, wo er sich in das goldene Buch der Stadt München eingetragen hat. Wir danken sehr für den Besuch und hoffen auf ein Wiedersehen. Vielen Dank und bis bald im sansaro!

Leider nur ein unscharfes Geisterbild von klaren, lokalen Spirituosen
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