Sake Tasting Flight Dezember 2021

Inhaltsverzeichnis

Die Sake-Tasting-Flights im Restaurant sansaro bieten Ihnen die wundervolle Gelegenheit, immer wieder wechselnde, unterschiedliche Sake aus unserem unschlagbaren Sortiment zu probieren. Hier stellen wir unseren neuen Tasting-Flight vor, der ab der Weihnachtszeit 2021 ausgeschenkt wird.

Während die meisten Biere und Weine nach der Brauerei oder ihrer Herkunftsregion benannt sind, ist der Name von Sake sehr einzigartig und hat meistens eine interessante Gesichte zu erzählen oder eine besondere Bedeutung. Die Namensgebung japanischer Sake reicht von lustig bis romantisch, historisch bis lyrisch – und gerade deshalb kann es auch Spaß machen, einen Sake einfach aufgrund seines Namens auszusuchen.

In dieser feierlichen Zeit rund um Weihnachten und den in Japan besonders wichtigen Jahreswechsel genießen die Japaner gerne Sake mit festlichen Namen oder schenken sie ihren Liebsten. Und so haben auch wir für unseren neuen Sake-Tasting-Flight im Restaurant sansaro eine Reihe von Sake mit verheißungsvollen Namen für Sie ausgewählt. Den Anfang macht gleich ein ganz besonderer Sake, der exklusiv für SUSHIYA importiert wurde.

Übrigens noch ein kleiner Tipp: die Sake, die wir für den Tasting-Flight offen haben, können Sie auch einzeln probieren oder nachbestellen, als Glas oder kleines Kännchen. Fragen Sie den Service danach.

Junmai Daiginjō „Koshi no Kanbai Kinmuku”

Die Brauerei Koshi no Kanbai genießt einen herausragenden Ruf unter Liebhabern von fein abgestimmtem, japanischen Sake. Beispielsweise ist der Sake „Muku“ von Koshi no Kanbei ein absoluter Lieblingssake unserer Sake-Expertin Natsuyo.
Der speziell für das Restaurant Sansaro nach Deutschland importierte, deutlich teurere „Kinmuku” ist ein prestigeträchtiger Sake für besondere Anlässe wie Neujahrsfeiern, Hochzeit oder Jubiläen. Seiner Name steht für „pures Gold”, das an das Glitzern der Sterne in der Milchstraße erinnert. Die kristallklare Tropfen, die von den erfahrenen Brauern sorgfältig gebraut werden, sind erstaunlich weich und raffiniert und dennoch voller Geschmack. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, ein Glas feinsten Junmai Daiginjō vor einer legendäre Brauerei, die einst eine Ära des japanischen Sake prägte, auszuprobieren. Die Gelegenheit, diesen exklusiven Sake von Koshi no Kanbai offen im Tasting-Flight zu probieren ist im wahrsten Sinne des Wortes günstig, denn die ganze Flasche kostet im Restaurant regulär 145 Euro. 

Junmai Ginjō „Fukuju Kōbe Classic”

Der nächste ist „Fukuju”, benannt nach den sieben Göttern, die Glück bringen. Unsere Stammgäste kennen den Sake seit vielen Jahren und er ist dennoch immer wieder gut. Gebraut mit den Mineralreichen Quellwasser von Nada in Kōbe, einen Bezirk, der für seine historische Sake-Produktion bekannt ist, ist dieser Juanmi Ginjō robust und vollmundig. Seine üppigen Aromen wie reife Pfirsiche und Melonen haben auch schon die Gäste des Nobelpreisdinners fasziniert.

Junmai Koshu „Daishichi Futo-Ō”

Das Finale dieses Flights ist der Futo-Ō. Der Name stammt von einen Stehaufmännchen, einem Symbol für Unverwüstlichkeit, das die Vitalität des Lebens widerspiegelt. Dieser bernsteinfarbene Sake mit samtigen Textur und tiefen, wilden Aromen ist ein seltener Koshu (aged Sake), der nach der Fertigung viele Jahre lang gereift ist. Sein Geschmack ist komplex und voll von Umami, und entfaltet sich langsam, wenn die Temperatur steigt. 

Dieser Sake zeigt, wie manche guten Sake sich am besten kalt geniessen lassen und manche von einer vorsichtigen Erwärmung profitieren. Extrem heiss sollte man diesen Sake jedoch nicht machen, da es sich um einen hochwertigen, feinen Sake handelt und nicht um billigen Futsūshu.

Viel Spaß beim Probieren!

Sake Tasting verschenken

Kaufen Sie einen Gutschein für eines unserer exklusiven Sake-Tasting-Events. Dieser Gutschein ist das perfekte Geschenk zu Weihnachten, Geburtstage und Jubiläen.

Kunstwerk
Fabian Bross „Prometheus in der Tram„

Fabian Bross ist Sprachwissenschaftler und freier Künstler. Er ist Mitbegründer der Literaturzeitschrift „Das Prinzip der sparsamsten Erklärung“ und des Ausstellungsraums